Sanfte Annäherung

An erster Stelle bei jeder Ausfahrt stehen die Meerestiere, in deren Reich wir mit unserem Boot eindringen. So schauen wir nach dem Aufspüren einer Gruppe von Walen oder Delfinen deshalb zunächst einmal, wie sie sich verhalten. Was machen die Tiere gerade? Ziehen sie in eine bestimmte Richtung, jagen sie oder sind sie vielleicht auf Futtersuche? Ruhen sie, sozialisieren sie gerade oder kommen sie freudig und verspielt direkt an unseren Bug?
Wir praktizieren eine sanfte Annäherung an die Tiere. Versuchen uns, auf die jeweilige Situation und die Aktivitäten der Tiere einzustellen und passen unsere Fahrweise deren Verhalten an. Wir vermeiden es, die Tiere zu belästigen. Versuchen vielmehr, sie in ihrem natürlichen Verhalten zu beobachten. Nur so ist ein respektvolles Beobachten gewährleistet, wodurch die Tiere so wenig wie möglich gestört werden. Für eine gewisse Zeit haben wir dann Teil an ihrem Verhalten. Signalisieren sie uns, dass wir nicht mehr erwünscht sind, dann heißt es für unser Boot weiter zu fahren. So sind es die Wale selber, die diese Begegnungen und deren Dauer bestimmen. Wir sind uns sicher, dass wir nur durch unseren Respekt diese faszinierenden Meeresbewohner langfristig hier halten und beobachten können. Wenn sich die Tiere dagegen belästigt oder verfolgt fühlen, würde dies unweigerlich dazu führen, dass sie in andere Regionen ausweichen. Um solche Fehler zu vermeiden, gibt es internationale, nationale und regionale Richtlinien, denen Walbeobachtungen unterliegen. Es gehört zu unserer Unternehmens-Philosophie, dass wir diese Regeln einhalten. Unsere langjährige Erfahrung im Umgang mit den Meeressäugern hilft uns dabei zusätzlich.
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=8UjwpGSTMPk[/youtube]In den vergangenen sechs Jahren können wir auf wundervolle Sichtungen zurückschauen. Manche davon spektakulär, wie die Begegnung mit unserem ersten Blauwal im April 2009. Andere wiederum waren traurig, wenn wir beispielsweise kranke oder verletzte Tiere entdecken. Auch gibt es ergreifende Momente, wenn z.B. ein Brydewaljunges ganz neugierig an unser Boot heranschwimmt. Im Sommer 2009 gab es viele Begegnungen mit den in der Regel sehr scheuen Schnabelwalen. Am Ende jeden Tages setzten wir ein bis zwei Bilder als “Bild des Tages” in unseren Fotoblog. So können auch Sie unsere Sichtungen und was wir auf dem Meer erleben, ein bisschen aus der Ferne mitverfolgen.
Die Sichtungen, Statistiken und Jahres,- oder Monatsberichte veröffentlichen wir hier auf unserer Seite.